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Steinsittich, Foto: © Petra Wild |
gelegentlich auch: Schwarzkappensittich
Wiss.: Pyrrhura rupicola (Tschudi, 1844) Engl.: Black-capped Conure NL: Zwartkopparkiet Beschreibung: Länge: 25 cm
Männchen: grün, Stirn und Scheitel dunkelbraun, Kopfseiten grün, Hals dunkelbraun mit weißlichen Säumen, Oberbrust mit gelblichen Säumen, Unterbrust und Bauch grün, Bauch gelegentlich mit vereinzelten roten Federn. Flügelrand und Handdecken rot, Armschwingen grün, große Handschwingen bläulich, Innenfahnen schwarz. Schwanzoberseite grün, Unterseite gräulichschwarz. Schnabel grau, nackter Augenring weißlich, Iris braun, Beine dunkelgrau. Weibchen: wie Männchen Jungvögel: Flügelrand grün, Handdecken teilweise grün |
| Gattung: | Rotschwanzsittiche | ||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | P. r. rupicola, Steinsittich (Nominatform)
P. r. sandiae, Sandia-Steinsittich, ähnlich Nominatform, Federn von Nacken und Brust schmaler gesäumt, Federn am Nacken häufig ohne Rand |
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| Heimat: | Steinsittich: Zentralperu
Sandia-Steinsittich: Südost-Peru, Nordwest-Brasilien, Nord-Bolivien |
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| Lebensraum: | feuchte Wälder im Tiefland und bergige und höhere Gegenden | ||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Steinsittich lebt außerhalb der Brutzeit in Gruppen bis zu
30 Vögeln zusammen, während der Brutzeit in kleinen Gruppen.
Diese Sittiche halten sich hauptsächlich auf Bäumen auf.
Ihre Lebensweise ist weitgehend unbekannt, sie ähnelt vermutlich den anderen Rotschwanzsitticharten. Über das Brutverhalten ist wenig bekannt. Brutzeit von Februar bis März. Brut vermutlich in Felsenhöhlen. |
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| Nahrung: | Großsittichfutter, auch mit Wildsamen, Grassamen oder halbreifen
Sämereien angereichert, viel
Obst,
Gemüse, Grünfutter, Beeren, gelegentlich Keimfutter,
gelegentlich Eifutter oder alternative
tierische Proteinquellen wie z.B. getrocknete Garnelen, gelegentlich Kolbenhirse,
frische Knabberzweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Haltung: |
Es sollten Schlafhöhlen in der Voliere zur Verfügung stehen.
Der Steinsittich ist lebhaft und pflegt ein ausgeprägtes Sozialverhalten.
Allerdings wird er auch häufig als relativ scheu beschrieben. Die
Stimme ist normalerweise nicht sehr laut und er ruft vergleichsweise. Sehr
scheue aufgeregte Sittiche können allerdings auch ausdauernd laut
rufen. Deshalb empfehlen einige Züchter die Elternvögel und später
auch deren Jungvögel bereits während der Aufzucht an den Menschen
zu gewöhnen.
Außerhalb der Brutzeit können sie in der arteigenen Gruppe oder mit anderen Rotschwanzsitticharten zusammen gehalten werden. Sie sollten nur unter Beobachtung mit anderen Sitticharten vergesellschaftet werden, da einige Züchter Aggressionen gegenüber anderen Vögeln beschrieben haben. Andere Züchter haben mit einer Vergesellschaftung mit anderen größeren Sitticharten kein Problem gehabt. Deshalb empfiehlt es sich vorsichtshalber auf die Vergesellschaftung mit anderen Sitticharten, besonders mit kleineren Sittichen wie z.B. dem Wellensittich, zu verzichten. Der Steinsittich wird vorwiegend von Züchtern gehalten und ist selten bei privaten Haltern anzutreffen. Für Anfänger in der Sittchhaltung und für die Wohnungshaltung sind sie den Erfahrungen verschiedener Züchter und Haltern nach nur bedingt geeignet. |
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| Zucht: | Erstzucht 1981 in Kalifornien (USA).
Zuchterfolge bei der Nominatform sind mir nicht bekannt. Sandia-Steinsittiche sollten während der Brutzeit alleine gehalten werden. Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Foto: |
Steinsittich mit grüngelber Kopffärbung |
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| Literaturtipp: |
| Copyright Text + 2. Foto © www.sittich-info.de
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