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Stanleysittiche, links Weibchen, rechts Männchen |
auch: Gelbwangensittich
/ Gelbwangenrosella
Wiss.: Platycercus icterotis (Kuhl, 1820) Engl.: Western Rosella, Stanley Rosella, Yellow-cheeked Rosella, Earl of Derby's Parakeet NL: Stanley Rosella, Geelwang Rosella Beschreibung: Länge: 26 cm
Männchen: scharlachrot, Wangenfleck gelb, Rückenfedern schwarz mit gelbgrünen oder roten Säumen, Unterrücken und Oberschwanzdecken grün. Schwingen schwarz, Außenfahnen dunkelblau, Flügeldecken und Flügelrand blau. Mittlere Schwanzfedern obserseits grünblau, seitliche Schwanzfedern hellblau mit weißen Spitzen, Schwanzunterseite hellblau. Schnabel hornfarben, Iris dunkelbraun, Beine graubraun. Weibchen: weniger intensiv gefärbt, Wangenfleck kleiner und heller, rote Federpartien mit grünen Säumen, weißer Unterflügelstreifen Jungvögel: überwiegend grün, Wangenfleck angedeutet, Unterflügelstreifen weiß. Volle Ausfärbung mit ca. 14 Monaten. |
| Name: | Gewidmed Edwad Smith Stanley, 13. Earl of Derby (1775-1851), Sohn des Begründers der Derby-Pferderennen. Lord Derby war unter anderem lange Präsident der Linnéan Society of London und der Zoological Society of London. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: | Plattschweifsittiche | ||||||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | P. i. icterotis, Stanleysittich (Nominatform)
P. i. xanthogenys, Rotrücken-Stanleysittich, ähnlich Nominatform, Männchen mit blasseren Wangenflecken, Federn von Hinternacken bis Oberrücken schwarz mit breiten graubraunen Säumen, Bürzel und Oberschwanzdecken gräulicholiv, mittlere Schwanzfedern blau, Weibchen blasser als Männchen |
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| Heimat: | Stanleysittich: südwestliches Westaustralien
Rotrücken-Stanleysittich: südliches Westaustralien |
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| Lebensraum: | offene Wälder, baumbestandenes Grasland, baumbestandene Wasserläufe, Felder | ||||||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Stanleysittich lebt paarweise und in Familienverbänden zusammen.
Stanleysittiche bilden keine Schwärme, aber es kommt gelegentlich
zur Ansammlung mehrerer Familienverbände an Nahrungsplätzen.
Die Nahrung, die vorwiegend am Boden gesucht wird, besteht hauptsächlich
aus Samen, Früchten, Beeren und Insekten. Ihr Flug ist leicht, schnelle
Flügelschläge wechseln sich mit Gleitflug ab.
Teilweise überschneiden sich die Verbreitungsgebiete der beiden
Unterarten.
Brutzeit August bis Dezember. Die Bruthöhlen befinden sich hohlen Ästen oder Baumhöhlen, meistens in Eukalyptusbäumen. Das Gelege, das aus 3-7, im allgemeinen aus 5, Eiern besteht, wird 19 Tage bebrütet. Das Weibchen brütet alleine, das Männchen wacht in der Nähe und füttert das Weibchen. Mit 5 Wochen fliegen die Jungvögel aus. |
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| Nahrung: | Großsittichfutter, auch mit Wildsamen oder Grassamen angereichert,
halbreife Maiskolben, Obst,
Gemüse, Grünfutter, Beeren, Knabberzweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Haltung: |
In Außenvolieren sollten regelmäßig Kotuntersuchungen und bei Befall Wurmkuren durchgeführt werden, da sich der Stanleysittich häufig auf dem Boden aufhält und dort auch nach Nahrung sucht. Der Stanleysittich ist lebhaft, friedlich und zutraulich. Die Stimme ist relativ leise und angenehm, sie wechselt zwischen plauderndem Zwitschern und melodischen Rufen. Er badet normalerweise sehr gerne. Frische Zweige zum Nagen sollten immer zur Verfügung stehen. Der Stanleysittich ist verträglich und kann den Erfahrungen verschiedener Züchter nach als einzige Plattschweifsittichart mit anderen friedlichen Sitticharten zusammengehalten werden. Er sollte allerdings nicht mit anderen Plattschweifsittichen zusammen gehalten werden, da diese teilweise wesentlich aggressiver sind. Stanleysittiche können mit viel Freiflug (möglichst (fast) ganztags) in einem ausreichend großen Zimmer auch in der Wohnung gehalten werden, wenn für eine Zimmervoliere Platz ist. Sie sind für Anfänger in der Sittichhaltung geeignet. |
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| Lebenserwartung: | ca. 20-25 Jahre, bis ca. 30 Jahre sind möglich | ||||||||||||||||||||||||||||
| Zucht: | Die Zucht gilt bei harmonisierenden Paaren als nicht schwierig.
Stanleysittiche sind gegenüber Nestkontrollen relativ unempfindlich.
Nach Erreichen der Selbständigkeit sollten die Jungvögel von
den Eltern getrennt werden, besonders wenn diese eine zweite Brut beginnen
(was den Züchtererfahrungen nach nicht häufig der Fall ist).
In diesem Fall kann das Männchen aggressiv reagieren.
Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Mischlinge: | mit Singsittich, Vielfarbensittich und Rotkappensittich | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mutationen: | Schecke, Lutino, Blau, Falbe | ||||||||||||||||||||||||||||
| Haltungsbericht: | von Rebecca, vielen Dank :-) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Buch über Plattschweifsittiche: |
Weitere Literaturempfehlungen finden Sie in der Literaturliste. |
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