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Auch: Himalayasittich
Wiss.: Psittacula himalayana (Lesson, 1832) Engl.: Slaty-headed Parakeet, Himalayan Slaty-headed Parakeet, Hodgson's Parakeet NL: Grijskopparkiet Unterarten:
Beschreibung:
Männchen: Der wildfarbene Schwarzkopfedelsittich ist grün gefärbt, wobei die Unterseite heller ist als die Oberseite. Der Kopf ist dunkelgraublau, Bartstreif und Halsband schwarz gefärbt. Der Nacken ist hellblaugrün, der vergleichsweise kleine Schulterfleck braunrot. Die Unterflügeldecken sind bläulichgrün, die mittleren Schwanzfedern blau mit grüner Basis und gelben Spitzen. Der rote Oberschnabel besitzt eine gelbliche Spitze, der Unterschnabel ist gelb und die Wachshaut weißlich gefärbt. Er hat eine weiße Iris und graue Beine. Weibchen: Die Weibchen ähneln den Männchen, besitzen aber meistens keinen Schulterfleck. Jungvögel: Jungvögel haben einen
grüngefärbten Kopf mit bräunlichgrünen Wangen, der
Schnabel ist blassgelb und die mittleren Schwanzfedern sind noch kurz.
Im Alter von ca. 30-32 Monaten sind sie voll ausgefärbt.
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| Gattung: | Edelsittiche | ||||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | Psittacula himalayana himalayana, Schwarzkopfedelsittich
Psittacula himalayana finschii, Finschs Edelsittich, Finschsittich oder Burma-Schwarzkopfedelsittich. Er ähnelt der Nominatform, ist mit 36 cm aber deutlich kleiner. Das Gefieder ist gelblicher gefärbt, der Kopf ist weniger blau und die mittleren Schwanzfedern sind lila-blau mit gelblich-weißen Spitzen. Diese Unterart ist bei Fachleuten umstritten. Sie wird seit 2002 teilweise als eigene Art (Psittacula finschii) geführt. |
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| Heimat: | Schwarzkopfedelsittich: Ost-Afghanistan bis Nord-Indien, Assam, Nepal
Finschs Edelsittich (Fischsittich), Burma-Schwarzkopfedelsittich: Süd-Assam, Burma, Nord-Thailand, Laos, Vietnam, Südwest-China |
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| Lebensraum: | Der Schwarzkopfedelsittich bewohnt Wälder zwischen 650 und 3800 m ü. NN, gelegentlich bis 250 m ü. NN, offene Waldlandschaften, trockenes Buschland und findet sich auch auf Feldern, in Obstplantagen und Gärten ein. | ||||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Schwarzkopfedelsittich lebt in Familienverbänden und kleinen
Gruppen, bei gutem Nahrungsangebot auch in größeren Gruppen,
manchmal zusammen mit dem Halsbandsittich
und Pflaumenkopfsittich. In einigen
Regionen kommt es zu saisonalen Wanderungen. Die Nahrung besteht hauptsächlich
aus Samen, Früchten, Beeren, Nüssen, Blüten und Blattknospen.
Schwarzkopfedelsittiche suchen auch auf Feldern und Obstplantagen sowie
in Gärten nach Nahrung und können dort größere Schäden
anrichten.
Der Flug ist schnell und wendig, während des Fluges kommunizieren sie mit lauten hohen und langgezogenen Rufen. Die Brutzeit liegt in Indien und Afghanistan im März bis Mai, in Burma im Januar bis März. Die Bruthöhle befindet sich in verlassenen Spechthöhlen oder toten Bäumen. Es kann vorkommen, dass mehrere Paare in einem Baum brüten. Das Gelege besteht aus 4-5 Eiern. |
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| Status: | Der Schwarzkopfedelsittich ist derzeit nicht gefährdet. | ||||||||||||||||||||||||||
| Haltung: |
Der Schwarzkopfedelsittich ist ein aktiver, friedlicher und zutraulicher Sittich. Die Stimme ist mittellaut. Er nagt nicht viel, dennoch sollten immer frische Zweige zum Knabbern zur Verfügung stehen. Schwarzkopfedelsittiche können in der artgleichen Gruppe gehalten oder mit anderen friedlichen Sittichen vergesellschaftet werden. Der Schwarzkopfedelsittich wird normalerweise von Züchtern und in Vogelparks gehalten. Für die private Wohnungshaltung ist er wenig geeignet. |
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| Nahrung: | Großsittichfutter, auch mit Wildsamen, Grassamen oder halbreifen
Sämereien angereichert, manche Züchter reichen zusätzlich
Wildvogelfutter, Obst, Gemüse,
Grünfutter, Beeren, gelegentlich Keimfutter,
gelegentlich Eifutter oder alternative
tierische Proteinquellen wie z.B. getrocknete Garnelen, frische Knabberzweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Zucht: | Die Zucht von Schwarzkopfedelsittichen gilt als schwieriger als die
von anderen Edelsittichen. Ein harmonisierendes Paar zu finden ist nicht
einfach. Am einfachsten ist es, wenn sich die Paare innerhalb einer Gruppenhaltung
selbst finden können.
Es werden sowohl Nistkästen als auch Naturstämme angenommen. Das Weibchen brütet alleine. Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Mischlinge: | Es gibt Mischlinge zwischen den beiden Unterarten Schwarzkopfedelsittich und Finschs Edelsittich (auch: Burma-Schwarzkopfedelsittich) sowie mit dem Pflaumenkopfsittich | ||||||||||||||||||||||||||
| Mutationen: | Lutino (bei der - in Frage gestellten - Unterart Finschs Edelsittich oder Burma-Schwarzkopfedelsittich, sehr selten) | ||||||||||||||||||||||||||
| Foto: |
junger Schwarzkopfedelsittich |
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| Buchtipp: |
Diese und weitere Literaturempfehlungen finden Sie auch in der Literaturliste. |
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