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Rosenkopfsittiche, hier Unterart
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Wiss.: Psittacula
roseata (Biswas, 1951)
Engl.: Blossom-headed Parakeet NL: Bloesemkopparkiet Unterarten:
Beschreibung:
Männchen: Der Rosenkopfsittich ist allgemein grün gefärbt, die Unterseite ist etwas gelblicher grün. Der Vorderkopf ist rosa bis pinkfarben. Scheitel und Nackenband sind bläulichlila, Kinn- und Halsband sind schwarz gefärbt. Der Schulterfleck auf den Flügeldecken bräunlichrot. Die mittleren verlängerten Schwanzfedern sind blau mit blassgelben Spitzen, die äußeren Schwanzfedern sind gelblichgrün mit blassgelben Spitzen. Der Oberschnabel ist orangegelb, der Unterschnabel dunkelgrau. Die Iris ist blassgelb, die Beine sind grünlichgrau gefärbt. Weibchen: Sie ähneln den Männchen, aber der Kopf ist blaugrau und das Halsband gelblichgrün gefärbt. Der Schulterfleck ist kleiner als beim Männchen. Der Oberschnabel ist gelb, der Unterschnabel grau. Jungvögel: Das Gefieder der Jungvögel ist grün, der bräunlichrote Schulterfleck fehlt. Der Schnabel ist blassgelb, die Iris grau. Die volle Ausfärbung ist im Alter von ca. 1-1,5 Jahren erreicht. Der Rosenkopfsittich ähnelt im Aussehen sehr dem Pflaumenkopfsittich.
Der Rosenkopfsittich ist kleiner und das Kopfgefieder ist heller gefärbt.
Sowohl Männchen als auch Weibchen besitzen den bräunlichen Fleck auf den Flügeldecken, während er beim Pflaumenkopfsittichweibchen fehlt.
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| Systematik: | Der Rosenkopfsittich (früherer Name: Psittacula cyanocephala rosa) wurde früher als Unterart des Pflaumenkopfsittichs angesehen. Heute gilt er als eigenständige Art. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: | Edelsittiche | ||||||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | Psittacula roseata roseata, Rosenkopfsittich
(Nominatform)
Psittacula roseata juneae, Birma-Rosenkopfsittich. Er ähnelt der Nominatform, ist aber gelblicher gefärbt und der rotbraune Flügelfleck ist ausgedehnter. Die mittleren Schwanzfedern sind weniger bläulich gefärbt als bei der Nominatform, die äußere Schwanzfedern sind gelblicher gefärbt. |
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| Heimat: |
Rosenkopfsittich: Bengalen (Vorberge des Himalaja), Assam bis Bangladesh und Nord-Myanmar (Nord-Birma)
Birma-Rosenkopfsittich: Assam, Süd-Myanmar (Süd-Birma), Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam |
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| Lebensraum: | Rosenkopfsittiche bewohnen Wälder und Waldränder, aber auch offenes Land. Außerdem werden sie auf Feldern und Obstplantagen beobachtet. Das Verbreitungsgebiet reicht von der Küste bis ins Bergland. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Freileben: |
Rosenkopfsittiche leben in Familienverbänden und kleinen Gruppen zusammen, gelegentlich gemeinsam mit Pflaumenkopfsittichen und Rosenbrustbartsittichen. Ihre Nahrung besteht aus Samen, Früchten und Blüten.
Die Brutzeit liegt in den Monaten Januar bis Mai. Die Nester befinden sich in Baumhöhlen, verlassenen Spechthöhlen und Mauerlöchern. Das Gelege besteht aus 4-5 Eiern. |
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| Status: |
CITES, Anhang II
Obwohl Rosenkopfsittiche für den Handel gejagt wurden und der Bestand deshalb vor allem in Thailand und Myanmar zurückgegangen ist, ist die Population insgesamt nicht gefährdet. |
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| Haltung: |
Rosenkopfsittiche sind ruhige Sittiche, ihre Stimme ist angenehm und melodisch. Allerdings können ihre Rufe durchaus schrill sein. Sie werden als zutraulich beschrieben und einige Rosenkopfsittiche besitzen angeblich etwas Nachahmungstalent. Es sind sehr aktive Sittiche, weshalb viele Kletter- und Spielmöglichkeiten aus Naturholz und Zweigenangeboten werden sollten. Da sie vergleichsweise wenig nagen ist die Haltung in einer Holzvoliere mit einem Angebot an ungiftigen Nagezweigen mit Blüten und Knospen möglich. In Käfigen und ohne viel Beschäftigung können Rosenkopfsittiche sehr ruhig oder sogar regelrecht apathisch werden. Deshalb empfiehlt sich ausschließlich die Volierenhaltung. Da sie sehr verträglich sind können sie außerhalb der Brutzeit mit anderen friedlichen Arten wie z.B. Pflaumenkopfsittichen, Nymphensittichenoder Prachtfinken zusammen gehalten werden. Innerhalb einer Gruppen sind viele Sittiche aktiver als bei Einzelhaltung (die sich für Schwarmvögel nicht eignet) oder paarweise. Sie sollten allerdings nur mit verträglichen Vögeln zusammen gehalten werden, da sie sich gegen andere Arten häufig nicht durchsetzen können. Rosenkopfsittiche werden in Deutschland nur selten und dann vorwiegend von Züchtern und in Vogelparks gehalten. Deshalb eignen sie sich bisher nur bedingt für die private Haltung und nicht für Anfänger in der Sittichhaltung. |
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| Lebenserwartung: | Ca. 15-20 Jahre. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Nahrung: |
Großsittichfutter, auch mit Wildsamen, Grassamen oder halbreifen Sämereien angereichert, gegebenenfalls mit Waldvogelfutter gemischt. Außerdem viel Obst, Gemüse, Grünfutter,
Beeren. Besonders zur Brutzeit Keimfutter und Eifutter oder alternative tierische Proteinquellen wie z.B. getrocknete Garnelen. Frische Knabberzweige runden den Futterplan ab.
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Zucht: | Die Zucht von Rosenkopfsittichen gilt als schwierig, da die Weibchen
häufig aggressiv reagieren und die Gelege deshalb häufiger unbefruchtet
bleiben sollen. Die Zusammenstellung eines zuverlässigen Zuchtpaares
wird oft als nicht einfach beschrieben.
Es wird normalerweise empfohlen Rosenkopfsittiche während der Brutzeit paarweise zu halten, damit sie ungestört brüten können. Während das Weibchen brütet, wacht das Männchen vor der Nesthöhle. Nistkastenkontrollen können normalerweise problemlos durchgeführt werden. Einige Züchter empfehlen
die Sittiche nicht vor 3 Jahren zur Brut zuzulassen, da die Zucht dann
erfolgreicher ist.
Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Literatur: |
IUCN Red List (Rote Liste)
CITES Baumgärtner, Benno: Der Rosenkopfsittich (Psittacula roseata). Papageien 6 (1997) Robiller, Franz: Papageien Band 2. Ulmer, 1997 |
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| Buchtipp: | Esther Wullschleger Schättin: Edelsittich - Haltung, Zucht und Artenschutz |
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