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| Bild folgt | Wiss.: Pezoporus
occidentalis (Gould, 1861)
Auch: Geopsittacus occidentalis (Gould) Engl.: Night Parrot, Western Ground Parrot, Spinifex Parrot, Nocturnal Ground Parrot NL: Nachtparkiet Beschreibung: Länge: 23 cm Männchen: gelblichgrün, dunkelbraun, schwarz und gelb gesprenkelt, Oberkopf und Nacken grün mit schwarzen Querstreifen, Vorderhals, Brust und Flanken blassgrün mit schwarzer Säumung, Bauch und und Unterschwanzdecken gelb, Rücken, Flügeldecken und Bürzel gelblichgrün, mit dunkelbraunen und hellbraunen Punkten und Querstreifen, Handschwingen, Armschwingen und Handdecken dunkelbraun, zur Basis hin olivgrün umrandet, hellgelber Unterflügelstreifen, Unterflügeldecken hellgrün, mittlere Schwanzfedern dunkelbraun mit gelben gezacktem Muster und grünen Säumen, äußere Schwanzfedern dunkelbraun mit gelben Querstreifen, Schnabel gräulichhornfarben, Iris Schwarz, Beine braun Weibchen: wie Männchen Jungvögel: mir ist keine Literaturquelle bekannt, in der die Jungvögel genau beschrieben sind, sie sollen allgemein matter gefärbt sein als Männchen und Weibchen. |
| Name: | Nachtsittich: wegen seines dämmerungsaktiven
Verhaltens
Englisch: Spinifex Parrot: wegen seiner Abhängigkeit von Spinifex (einer Süßgras-Gattung mit vier Arten) |
| Status: | Der Nachtsittich kommt extrem selten vor, verschiedene Fachautoren schrieben, er sei eventuell oder sogar definitiv ausgestorben. Erst 2005 wurden wieder drei Nachtsittiche von Biologen beobachtet. Der letzte offiziell bekannte Fund war 2006 im Westen von Queensland, wo ein Nachtsittich in einem Stacheldrahtzaun hängengeblieben und von einem Raubvogel getötet worden sein soll. Fachleute gehen heute davon aus, dass der Nachtsittich (noch) nicht ausgestorben ist. |
| Gattung: | Höhlensittiche |
| Unterarten: | keine |
| Heimat: | Landesinnere von Australien, eventuell auch im westlichen Neusüdwales (Australien) |
| Lebensraum: | mit Spinifex bewachsene Landschaften, Landschaften mit spärlichem Baumbewuchs |
| Freileben: | Wegen seines seltenen Vorkommens und seiner nächtlichen und versteckten
Lebensweise liegen nur wenige Beobachtungen über den Nachtsittich
vor. Er wurde einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen von bis zu 8 Vögeln
gesichtet. Er ist vorwiegend in der Dämmerung bzw. nachts unterwegs,
wo er auch besser sehen soll als am Tag.
Man vermutet, dass er nomadisch lebt, aber bei längerfristig günstigen
Nahrungsbedingungen auch standorttreu werden kann. Während der Nahrungsaufnahme
lässt er ein leises zweisilbiges Pfeifen vernehmen, bei Gefahr quiekende
Töne. Der Alarmruf ist ein Krächzen, das laut verschiedener Literaturquellen
dem eines quakenden Frosches ähneln soll. Während des Fluges
werden hintereinanderfolgende schrille Schreie ausgestoßen. Der Flug
wird als unregelmäßig beschrieben, ohne wellenförmige Fluglinie,
wie man sie bei anderen Sitticharten kennt.
Das Brutverhalten ist weitestgehend unbekannt. Immer führt ein Tunnel zu dem Gelege in einer Höhle. Brutzeit vermutlich von April bis Juni. Gefundene Gelege bestanden aus 3-4 Eiern. |
| Nahrung, Haltung und Zucht: | Der Nachtsittich wurde 1867 im Londoner Zoo gehalten und überlebte dort auch nur wenige Monate, ansonsten gibt es keine mir bekannten gesicherten Berichte in menschlicher Haltung. Er galt zeitweise als ausgestorben. Heute geht man davon aus, dass es noch einzelne Nachtsittiche in Australien gibt. |
| Links: | Night
Parrot - BirdLife Species Factsheet (englisch)
Informationen des World Parrot Trust (englisch) Wikipedia: Spinifex |
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