Maskensittich

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Bild folgt Wiss.: Prosopeia personata (G.R. Gray, 1848)
Engl.: Masked Shining Parrot, Masked Parrot
NL: Maskerparkiet
 

Beschreibung:

Länge: 47 cm
Gewicht: ca. 320 g

Männchen: Der Maskensittich ist allgemein smaragdgrün. Der Vorderkopf ist schwarz, Mitte der Brust und des Oberbauches sind gelb und Mitte des Unterbauches orange gefärbt. Die Handschwingen sind außen hellblau, die Armschwingen grün. Die Unterschwanzdecken sind grün gefärbt. Die grüne Oberseite der Schwanzfedern hat einen bläulichem Anflug, die Unterseite der Schwanzfedern ist schwärzlich. Der Schnabel ist grauschwarz, die Wachshaut befiedert, der Augenring schwarz, die Iris orangerot und die Beine dunkelgrau.

Weibchen: Die Weibchen unterscheiden sich im Aussehen nicht von den Männchen.

Jungvögel: Auf dem Schnabel sind hornfarbenen Flecken, die Iris ist dunkel gefärbt.


 
Gattung: Maskensittiche
Unterarten: keine
Heimat: Viti Levu, früher auch Ovalau und Mbau (Fidschi-Inseln)
Lebensraum: Der Maskensittich bewohnt den Regenwald, busch- und baumbestandende Flussufer, gelegentlich Gärten und landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Freileben: Der Maskensittich lebt paarweise und in Gruppen bis 40 Vögel zusammen. Er hält sich meistens in den höchsten Etagen der Bäume auf und kommt nur zur Nahrungssuche auf den Boden. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen, Früchten, Beeren, Blüten und Blättern. Maskensittiche sind sehr laut und scheu.

Das Brutverhalten ist weitgehend unbekannt. Die Brutzeit geht in der Regel von Juli bis September. Die Nester befinden sich in Baumhöhlen. Gefundene Gelege bestanden aus 2 Eiern.

Nahrung: Großsittichfutter, auch mit Wildsamen, Grassamen oder halbreifen Sämereien angereichert, Lorinektar, viel (weiches) Obst, Gemüse und Grünfutter, Beeren, frische Zweige mit Knospen und Blüten, gelegentlich Keimfutter, gelegentlich Eifutter odere alternative tierische Proteinquellen wie z.B. getrocknete Garnelen
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung.
Haltung:
Voliere
Außenvoliere
Käfig
Eine Holzvoliere ist möglich. Keine Wohnungshaltung. Empfohlene Mindestmaße Außenvoliere für 1 Paar:
ca. 5x1,50x2 m

Beheizbarer Schutzraum (empfohlene Mindesttemperatur: 15°C)

Für die Käfighaltung ist der Maskensittich nicht geeignet. Keine Wohnungshaltung.
  
  
Die Voliere sollte Versteckmöglichkeiten bieten.

Der Maskensittich ist recht empfindlich und wärmebedürftig. Tagsüber verhält er sich eher ruhig und wird gegen Abend aktiver und lauter. Maskensittiche können sehr laut rufen. Auch nachts fliegen sie in der Voliere umher, deshalb sollten bei Bedarf entsprechende Maßnahmen getroffen werden, z.B. die Übernachtung im Schutzraum mit Orientierungslicht und doppelte Verdrahtung der Voliere. Sie baden gerne, deshalb sollten immer Bademöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Maskensittiche können in der arteigenen Gruppe gehalten werden. 

Sie werden sehr selten gehalten, vorwiegend von wenigen Vogelparks und wenigen Züchtern. Für Anfänger in der Sittichhaltung und -zucht und die Wohnungshaltung ist er nicht geeignet.

Zucht: Die Zucht gilt als sehr schwierig und selten erfolgreich. Ein artenreiner Zuchterfolg soll noch nicht gelungen sein.
 

Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von Züchtern):
 
Fortpflanzungsfähigkeit: mir nicht bekannt
Nistkastenmaße: 30x30x100 cm LxBxH
Gelege: 2-3 Eier
Brutdauer: mir nicht bekannt
Nestlingszeit: mir nicht bekannt
Selbständigkeit: mir nicht bekannt
Ringgröße: 7,5 mm Ø

Mischlinge: mit dem Pompadoursittich, wobei die rote Farbe des Pompadoursittichs dominant vererbt wird. Die Mischlinge (Hybriden) sind unfruchtbar.


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