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Wiss.: Brotogeris
chiriri (Vieillot, 1818)
Engl: Canary-winged Parakeet, Yellow-chevroned Parakeet NL: Kanarievleugelparkiet Beschreibung: Länge: 22 cm
Männchen: Das Gefieder ist grün, nur die große Flügeldecken und Armdecken sind gelb, die ersten vier Handschwingen grün mit blau. Der Schnabel ist bräunlichorange, die Wachshaut grauweißlich, die Iris dunkelbraun, der unbefiederte Augenring weißlich und die Beine rosa. Weibchen: Die Weibchen unterscheiden sich im Aussehen nicht von den Männchen. Jungvögel: Die gelben Flügeldecken sind mit grünen Flecken durchsetzt. |
| Systematik: | Noch heute sind sich die Fachleute uneinig,
ob der Kanarienflügelsittich eine eigene Art (Brotogieris chiriri)
mit der Unterart Behns Kanarienflügelsittich darstellt oder es sich
um eine Unterart des Weißflügelsittichs
handelt (Brotogeris versicolurus chiriri).
Im Sittichlexikon wird er derzeit als eigene Art geführt. |
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| Gattung: | Schmalschnabelsittiche | ||||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | eventuell Unterart des Weißflügelsittichs, alternativ:
B. c. chiriri, Kanarienflügelsittich (Nominatform)
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| Heimat: | Ost- und Süd-Brasilien, Nord- und Ost-Bolivien, Paraguay, Nord-Argentinien | ||||||||||||||||||||||||||
| Lebensraum: | Der Kanarienflügelsittich bewohnt offene Wälder. | ||||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Kanarienflügelsittich lebt in Gruppen von 10 bis ca. 50 Vögeln
zusammen, auf Schlafplätzen finden sich gelegentlich mehrere hundert
bis etwa tausend Sittiche. Durch ihre laute Stimme sind sie sehr auffällig,
auch wenn sie wegen der Tarnfarbe ihres Gefieders in den Bäumen eigentlich
nicht leicht zu erkennen sind. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus
Samen, Früchten, Beeren, Blüten und Grünfutter.
Das Brutverhalten ist weitgehend unbekannt. Brutzeit ist von Mai bis Juli. Die Bruthöhle befindet sich in Baumhöhlen, Astlöchern und Baumtermitenhöhlen. |
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| Nahrung: | Schmalschnabelsittiche fressen im Vergleich zu den meisten anderen
Sittichgattungen viel Weichfutter und weniger Körnerfutter. Dies sollte
bei der Ernährung des Feuerflügelsittichs berücksichtigt
werden.
Weichfutter (Obst, Brei usw.) sollten ca. 50% der Ernährung ausmachen.
Zur Ernährung gehören:
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Haltung: |
In der Voliere sollte ganzjährig eine Schlafhöhle angeboten
werden.
Außerhalb der Brutzeit können sie mit anderen arteigenen oder etwa gleichgroßen friedlichen Sittichen zusammen gehalten werden. Der Kanarienflügelsittich wird in Deutschland nicht sehr häufig gehalten, vorwiegend bei wenigen Züchtern und in wenigen Vogelparks. Deshalb ist er für die Wohnungshaltung kaum geeignet. |
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| Zucht: | Zuchterfolge sind nicht sehr häufig. Die Erfahrungen der Züchter
sind unterschiedlich. Die einen haben bessere Erfahrungen mit der paarweisen
Haltung während der Brutzeit gemacht, andere hatten auch Bruterfolge
mit mehren Paaren in einer Voliere, bei der sich die Sittiche gegenseitig
zum Brüten animieren würden.
Das Weibchen brütet alleine, das Männchen wacht draußen,
verbringt aber die Nacht ebenfalls im Nistkasten. Gelegentlich wird beschrieben,
dass sie Nistkontrollen gegenüber empfindlich reagieren.
Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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