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Wiss.: Aratinga
cactorum (Kuhl, 1820)
Engl.: Cactus Conure NL: Cactusparkiet Beschreibung: Länge: 25 cm
Männchen: Der Kaktussittich ist grün
gefärbt, die Oberbrust ist braun, Unterbrust und Bauch sind orangegelb.
Weibchen: Die Weibchen unterscheiden sich im Aussehen nicht von den Männchen. Jungvögel: Das Gefieder der Jungvögel ist matter gefärbt, der Bauch gelblichgrün, die Iris dunkel. |
| Gattung: | Keilschwanzsittiche | ||||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | A. c. cactorum, Kaktussittich (Nominatform)
A. c. caixana, Blasser Kaktussittich (Pale Cactus Conure). Er ähnelt der Nominatform, ist aber insgesamt blasser, Hals und Brust sind oliv gefärbt, der Bauch orange. |
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| Heimat: | Nordost-Brasilien | ||||||||||||||||||||||||||
| Lebensraum: | Der Kaktussittich bewohnt trockenes, mit Kakteen bewachsenes Buschgebiet. | ||||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Kaktussittich lebt paarweise oder in kleinen Gruppen zusammen.
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus (Kakteen-) Früchten, Beeren,
Samen und Nüssen. Kaktussittiche sind sehr lebhaft und laut, so dass
sie auf den Bäumen trotz ihrer Tarnfarbe schnell auf sich aufmerksam
machen.
In seinem Verbreitungsgebiet kommt der Kaktussittich noch häufig vor. Über das Brutverhalten ist nichts bekannt, seine Bruthöhlen sollen sich nach Thomas Arndt1 in Kakteen befinden. |
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| Nahrung: | Großsittichfutter, auch mit Wildsamen oder Grassamen angereichert,
Obst,
Gemüse, Grünfutter, Beeren, gelegentlich Keimfutter,
gelegentlich Eifutter odere alternative
tierische Proteinquellen wie z.B. getrocknete Garnelen, frische
Knabberzweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Haltung: |
Wahrscheinlich wurde nur die Nominatform eingeführt, der Blasse Kaktussittich wurde vermutlich nicht nach Europa importiert. Der Kaktussittich ist robust und kann im Prinzip ohne beheizbares Schutzhaus
gehalten werden.
Den Sittichen sollte stets eine Badegelegenheit zur Verfügung stehen. Sie sind starke Nager, weshalb die Voliere ohne Holzteile gebaut sein sollte. Außerdem sollten immer frische Zweige zum Nagen in der Voliere angeboten werden. Außerhalb der Brutzeit können sie in der arteigenen Gruppe oder anderen ähnlich großen Keilschwanzsittichen zusammen gehalten werden. Kaktussittiche werden sehr selten gehalten, hauptsächlich von einigen Züchtern und in wenigen Vogelparks. Deshalb eignen sie sich kaum für Anfänger in der Sittichzucht. Sie sind für die private Haltung und die Wohnungshaltung nicht geeignet. |
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| Zucht: | Erstzucht: 1883 in Paris.
Die Zucht gilt als nicht besonders schwierig. Offenbar machen Züchter
mit der Zucht in Volieren bessere Erfahrungen als mit der Zucht in Zuchtboxen.
Züchter empfehlen das Paar während der Brutzeit alleine zu halten.
Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Mutationen: | Gelb | ||||||||||||||||||||||||||
| Literaturhinweise: | 1 Arndt, Thomas: Keilschwanzsittiche i.e.S., Müller,
1981
Robiller, Franz et al.: Zucht des Kaktussittichs in: Die Voliere 12, 8 (1989), S. 252-253 Vit, Rudolf: Erfahrungen mit Kaktus- und Kolumbiasittichen in: Die Voliere 21, 2 (1998), S. 49-52 |
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