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Wiss.: Aratinga jandaya (Gmelin,
1788)
Engl.: Jandaya Conure, Jendaya Conure, Yellow-headed Conure, Flaming Parakeet NL: Jendaya Aratinga, Jendaya Parkiet Beschreibung:
Männchen: Kopf und Hals des wildfarbenen Jendayasittichs sind gelb gefärbt, Vorderstirn, Zügel und Augenumgebung rot. Das Brustgefieder ist orange, Bauch, Schenkel und Unterrücken sind orangerot. Die Gefiederfärbung in diesen Bereichen kann variieren. Die Federn an Oberrücken und Oberschwanzdecken sind grün. Die Außenfahnen der Schwingen sind bläulich, auf der Unterseite gräulich, die Unterflügeldecken sind orangerot, alle anderen Flügelfedern sind grün. Der Schnabel ist schwarz, der unbefiederte Augenring weißlich oder dunkelgrau, die Iris graubraun und die Beine grau. Weibchen: Es gibt keinen Geschlechtsdimorphismus, die Weibchen unterscheiden sich nicht von den Männchen. Jungvögel: Der Kopf ist blassgelb
mit einzelnen grünen Federn, die Iris ist dunkel.
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| Gattung: | Keilschwanzsittiche | ||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | keine | ||||||||||||||||||||||||
| Heimat: | Nordost-Brasilien | ||||||||||||||||||||||||
| Lebensraum: | Der Jendayasittich bewohnt Savannen, Caatinga-Vegetation. | ||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Jendayasittiche leben paarweise und in Gruppen bis zu 15 Vögeln
zusammen. Sie sind nicht scheu und fallen durch ihr lautes Kreischen auf.
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen, Beeren, Früchten
und Grünfutter. Ihr Flug ist schnell und geradlinig und fällt
durch plötzliche Richtungswechsel auf.
Das Brutverhalten ist weitestgehend unbekannt. Die Brutzeit liegt wahrscheinlich im Oktober bis Januar. |
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| Status: | Sie kommen relativ häufig vor, ihr Bestand ist allerdings lokal rückgängig. | ||||||||||||||||||||||||
| Nahrung: | Großsittichfutter, auch mit Wildsamen oder Grassamen angereichert,
Obst,
Gemüse, Grünfutter, Beeren, frische Zweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Haltung: |
Der Jendayasittich ist lebhaft, neugierig und kann zutraulich bis zahm werden, obwohl er von Natur aus eher misstrauisch ist. Er ist gesellig und verspielt und besitzt etwas Nachahmungstalent. Er nagt sehr viel und badet gerne. Die Stimme ist sehr laut, das laute Kreischen ist in einem größeren Umkreis gut zu hören (Nachbarn!). Jendayasittiche benötigen viel Beschäftigung und Abwechslung durch verschiedenes Knabberspielzeug, z.B. durch Baumstämme, frische Knabberzweige, Gemüse (z.B. Karotten), Gritsteine. Dieses hilft auch, die Sittiche vom Knabbern am - normalerweise verzinkten - Gitter abzuhalten, so dass die Gefahr einer Zinkvergiftung möglichst vermieden werden sollte. Das Volierengitter sollte eine Stärke von mindestens ca. 2 mm besitzen. Außerhalb der Brutzeit können Jendayasittiche in ausreichend großen Volieren gut in der arteigenen Gruppe oder mit anderen friedlichen Sitticharten zusammen gehalten werden. Für die Wohnungshaltung sind Jendayasittiche wegen ihrer Stimme und ihres Nagetriebes kaum geeignet. Sie werden in Deutschland vorwiegend von Züchtern und in Vogelparks gehalten. |
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| Zucht: | Jendayasittiche müssen während der Brutzeit paarweise gehalten
werden, da sie anderen Vögeln gegenüber sehr aggressiv reagieren.
Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Mutationen: | Oliv | ||||||||||||||||||||||||
| Mischlinge: | mit Sonnensittich und Nandaysittich |
| Copyright © www.sittich-info.de
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