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| Bild folgt
Der Gelbbauchsittich ähnelt dem Strohsittich. |
Wiss.: Platycercus
caledonicus (Gmelin, 1788)
Engl.: Green Rosella, Tasmanian Rosella, Green Parrot, Mountain Parrot, Tasman Parrot NL: Geelbuikrosella Beschreibung: Länge: 37 cm
Männchen: Das Gefieder ist gelb, Stirn und Zügel sind rot und die Wangen blau gefärbt. Die Schulter- und Rückenfedern sind dunkelbraun bis schwarz und dunkelgrün umsäumt, der Schulterfleck ist schwarz, Flügelrand und Flügelunterseite sind blau, der Bürzel gelbgrün, die Oberschwanzdecken dunkeloli und die, Unterschwanzdecken gelblich mit rötlichem Anflug. Die äußeren Schwanzfedern sind auf der Oberseite blau mit weißen Spitzen, die mittleren Schwanzfedern sind grün, die Unterseite der Schwanzfedern ist blau mit weißen Säumen. Der Schnabel ist grau-hornfarben, die Iris braun und die Beine grau gefärbt. Weibchen: Sie sind etwas kleiner als die Männchen, das rote Stirnband ist schmaler und Kopf und Schnabel sind kleiner. Jungvögel: Das Gefieder ist blasser
gefärbt, die Unterseite grünlichgelb, die Rückenfedern besitzen
breite olivgrüne Säume. Ein blasser Unterflügelstreifen
ist vorhanden. Die Männchen sind kräftiger und haben einen größeren
Kopf als die Weibchen.
Es gibt regionale Unterschiede in der Gefiederfärbung. Gelbbauchsittiche im trockeneren Ost-Tasmanien besitzen leuchtendere Farben als die Sittiche aus der Küstenregion in West-Tasmanien. Diese behalten ein olivgrünes Gefieder. |
| Gattung: | Plattschweifsittiche | ||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | keine | ||||||||||||||||||||||||
| Heimat: | Tasmanien und größere Inseln der Bass-Straße | ||||||||||||||||||||||||
| Lebensraum: | Der Gelbbauchsittich lebt in Wäldern, Savannen mit Baumbestand, im Grasland, in der Heide, in Obstplantagen, Gärten und Parks. | ||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Gelbbauchsittich lebt paarweise oder in kleinen Gruppen bis zu
5 Vögeln, gelegentlich in größeren Schwärmen zusammen.
Gelbbauchsittiche sind häufig mit dem Tasmanischen
Rosella zu sehen. Jungvögel bilden nach dem Ausfliegen Gruppen
von ca. 20 Vögeln.
Gelbbauchsittiche sind sehr laut. Ihr Warnurf besteht aus schrillen
pfeifenden Tönen. Sie können auch flötenähnlich pfeifen.
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Grassamen, Früchten, Beeren,
Nüssen, Blüten, Knospen und Insekten. Sie suchen auch Felder
auf und richten dort gelegentlich Schäden an.
Die Brutzeit liegt in den Monaten November bis Februar. Die Bruthöhlen befinden in hohlen Ästen und in Baumstämmen, meistens in lebenden Eukalyptusbäumen. Das Gelege besteht aus 4-5 Eiern, die ca. 21 Tage bebrütet werden. Das Weibchen brütet alleine. Im Alter von 5 Wochen fliegen die Jungvögel aus. Der Familienverband bleibt ca. einen Monat bestehen, dann schließen sich die Jungvögel mit anderen Jungvögeln zusammen. |
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| Nahrung: | Großsittichfutter, auch mit Wildsamen, Grassamen oder halbreifen
Sämereien angereichert,
Obst,
Gemüse, Grünfutter, Beeren, gelegentlich Keimfutter,
gelegentlich Eifutter oder alternative
tierische Proteinquellen wie z.B. getrocknete Garnelen, frische Knabberzweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Haltung: |
Der Gelbbauchsittich gilt als robust, trotzdem sollte ein Schutzraum oder Wind- und Regenschutz zur Verfügung stehen. Gelbbauchsittiche verhalten sich relativ ruhig und werden in der Brutzeit lebhafter. Sie baden gerne. Ihre Rufe sind nicht so schrill wie die der anderen Plattschweifsitticharten. Sie werden vorwiegend von Züchtern und in Vogelparks gehalten. Für Anfänger in der Sittichhaltung und für die Wohnungshaltung sind sie nicht geeignet. |
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| Zucht: | Gelbbauchsittiche gelten im Vergleich zu den anderen Plattschweifsitticharten
als weniger brutwillig. Während der Brutzeit sollten sie paarweise
gehalten werden, da sie anderen Sittichen gegenüber normalerweise
aggressiv reagieren. Auch in den Nachbarvolieren sollten keine Plattschweifsittiche
gehalten werden.
Das Weibchen brütet alleine und wird vom Männchen gefüttert. Nistkastenkontrollen sind normalerweise problemlos. Das Gitter der Voliere sollte beim Ausfliegen der Jungvögel mit Zweigen, Schilfmatten etc. abgedeckt sein, um ein Gegenfliegen und Verletzungen zu vermeiden. Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Mutationen: | keine | ||||||||||||||||||||||||
| Mischlinge: | mit Rosella, Adelaidesittich, Bauer's Ringsittich, Barnardsittich, Singsittich |
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