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Auch: Kleiner Felsensittich
Wiss.: Cyanoliseus patagonus (Vieillot, 1817) Engl.: Patagonian Conure NL: Patagonische Rotsparkiet, Rotsparkiet Beschreibung: Länge: 45 cm
Männchen: olivbraun und grün, Stirn schwarzbraun, Kopf und Flügel grünlich, Rücken bräunlicher, Kehle und Brust graubraun, Oberbrust mit einigen weißen Federn, Bauch gelb, mit orangerotem Bauchfleck, Schenkel orangerot. Unterschwanzdecken gelblich-oliv, Schwanzfedern auf der Oberseite olivegrün mit blauem Anflug, auf der Unterseite dunkelgrau. Schnabel schwarz, Wachshaut befiedert, nackter Augenring weiß, Iris weiß, Beine rosa Weibchen: wie Männchen Jungvögel: matter gefärbt, Iris
graubraun, Oberschnabel zum Teil hornfarben (Umfärbung nach ca. 8
Monaten). Volle Ausfärbung nach ca. einem Jahr
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| Gattung: | Felsensittiche | ||||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | C. p. patagonus, Kleiner Felsensittich (Nominatform)
C. p. byroni, Großer Felsensittich, ähnlich Nominatform, 48 cm, 315-390 g, Oberbrust manchmal mit weißem Band, Gelb am Bauch ausgedehnter und kräftiger C. p. andinus, Anden-Felsensittich, ähnlich Nominatform, etwas dunkler, Oberbrust ohne Weiß, Bauch ohne oder mit wenig Gelb und Rot |
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| Heimat: | Kleiner Felsensittich: Mittel-Chile, Nord-Mittel-Argentinien
bis zum südlichen Buenos Aires
Großer Felsensittich: Mittel-Chile Anden-Felsensittich: Nordwest-Argentinien |
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| Lebensraum: | offenes Gras- und Buschland, landwirtschaftliche Nutzflächen, gelegentlich Wälder | ||||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Felsensittich lebt in kleinen Gruppen oder Schwärmen zusammen.
Unter lautem Schreien fliegen diese Sittiche morgens zu ihren Nahrungsplätzen
und abends zu ihren Schlafplätzen. Die Nahrung, die hauptsächlich
aus Samen, Früchten, Beeren, Nüssen und Blättern besteht,
wird vorwiegend auf dem Boden gesucht. Sie suchen auch Felder auf und richten
dort Schäden an, weshalb sie vom Menschen verfolgt werden.
Ihr Flug ist schnell und geradlinig. Brutzeit in Argentinien ab Dezember oder Januar, in Mittel-Chile im September. Felsensittiche brüten in Kolonien. Die Bruthöhlen befinden sich in Sandstein- oder in Lehmwänden, häufig an Steilufern. Die Gänge, an deren Ende sich die Bruthöhlen befinden, sind in der Regel 1-1,50 m lang, reichen aber auch bis zu 3 m. Die Gänge und der Flug in die Höhlen sind eine Besonderheit.
Die Sittiche fliegen mit hoher Geschwindigkeit zum Höhlenloch und
gleiten mit angelegten Flügeln diekt in die Höhle, ohne sich
am Rand niederzulassen.
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| Nahrung: | Großsittichfutter mit oder ohne Sonnenblumenkerne, auch mit Wildsamen
oder Grassamen angereichert, Obst,
Gemüse, Grünfutter, Beeren, gelegentlich Keimfutter,
gelegentlich Eifutter oder alternative
tierische Proteinquellen wie z.B. getrocknete Garnelen, gelegentlich Kolbenhirse,
frische Knabberzweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Haltung: |
Der Felsensittich ist lebhaft und sehr verspielt, aber häufig scheu. Morgens und abends sowie bei Störungen in der Gruppe rufen diese Sittiche viel, tagsüber sind sie relativ ruhig. Ihre Stimme ist schrill und sehr laut. Bei der Haltung in Außenvolieren sollte gegebenenfalls vorher mit den Nachbarn gesprochen werden. Ihr Nachahmungstalent ist sehr gering ausgeprägt. Es sind sehr starke Nager, denen stets frische Knabberzweige zur Verfügung stehen sollten. Sie baden unterschiedlich gerne. In den Volieren ist meistens die Nominatform, der Kleine Felsensittich, zu finden. Der Große Felsensittich und der Anden-Felsensittich werden selten gehalten. Felsensittiche können in der arteigenen Gruppe oder auch mit Keilschwanzsittichen oder mit Mönchssitichen zusammen gehalten werden. Für die Wohnungshaltung sind sie nicht geeignet. Für Anfänger in der Sittichhaltung sind sie nicht geeignet. |
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| Zucht: | Felsensittiche können während der Brutzeit in der Gruppe
gehalten werden. Meistens brütet das dominierende Paar, möglicherweise
noch ein bis zwei weitere Paare.
Nistkästen werden meistens schnell zernagt und halten nicht lange, daher sollte man besser Naturstammhöhlen aus Hartholz verwenden. Bei Nistkästen hat sich laut Züchterangaben die L-Form bewährt. Im allgemeinen können Höhlenkontrollen problemlos durchgeführt werden. Das Weibchen brütet alleine und wird vom Männchen im Nistkasten
gefüttert. Die Nestlinge werden anfangs nur vom Weibchen und später
auch vom Männchen gefüttert. Felsensittiche säubern den
Nistkasten, indem sie den Kot der Jungvögel hinaustragen. Die Jungvögel
können auch nach Erreichen der Selbständigkeit bei den Eltern
bleiben.
Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Mutationen: | keine |
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