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Foto: © Eva |
Wiss.: Aratinga
weddellii (Deville, 1851)
Engl.: Dusky-headed Conure, Weddell's Conure, Dusky Conure NL: Weddels Aratinga, Bruinkop Aratinga Beschreibung: Länge: 28 cm
Männchen: grün, Kopf braun, Spitzen der Federn dunkel mit graublauen Säumen, Brust olivgrün, Bauch gelblich, äußere Handschwingen und Armschwingen blau, Schwanzfedern auf der Oberseite grün mit blauer Spitze, auf der Unterseite grau. Schnabel schwarz, nackter Augenring weißlich, Iris gelblichweiß, Beine grau. Weibchen: wie Männchen Jungvögel: matter gefärbt, Iris
dunkel
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| Gattung: | Keilschwanzsittiche | ||||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | keine | ||||||||||||||||||||||||||
| Heimat: | westliches Amazonasgebiet in Südost-Kolumbien, Ost-Ekuador, Ost-Peru, Nord-Bolivien, West-Brasilien | ||||||||||||||||||||||||||
| Lebensraum: | tropische Wälder, Savannen bis 750 m ü. NN | ||||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Braunkopfsittich lebt paarweise oder in kleinen Gruppen zusammen,
bei guten Nahrungsbedingungen kommen Schwärme bis zu 100 Vögeln
zusammen. Braunkopfsittiche leben nomadisch. Während der Nahrungssuche
verhalten sie sich ruhig. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen,
Früchten, Beeren, Blüten und Insekten, außerdem nehmen
sie mineralreiche Erde an Flussbänken auf.
Das Brutverhalten ist weitgehend unbekannt. Brutzeit von Februar bis Mai, in Bolivien und Kolumbien ab Juli. Die Bruthöhle befindet sich in Baumhöhlen, Spechthöhlen und Höhlen von Baumtermiten in einer Höhe von 4 bis 15 m. |
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| Nahrung: | Großsittichfutter, auch mit Wildsamen, Grassamen oder halbreifen
Sämereien angereichert,
Obst,
Gemüse, Grünfutter, Beeren, gelegentlich Keimfutter,
frische Knabberzweige, gelegentlich
Eifutter
oder alternative tierische Proteinquellen wie z.B. getrocknete Garnelen
oder Ameiseneier, gelegentlich Kolbenhirse, wenige Kräcker, frische
Knabberzweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Haltung: |
Der Braunkopfsittich wird allgemein als scheu beschrieben, kann aber den Braunkopfsittich-Haltern nach auch zutraulich werden. Bei Erregung ruft er laut und schrill. Das Nachahmungstalent wird in der Literatur als beschränkt angegeben, in der Praxis kenne ich noch keine Braunkopfsittiche, die sprechen oder Melodien nachpfeifen gelernt haben. Er nagt sehr viel und sollte deshalb nicht in einer Holzvoliere gehalten werden. Braunkopfsittiche werden nicht sehr häufig gehalten, vorwiegend bei Züchtern oder in Vogelparks, nur selten bei privaten Haltern. |
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| Zucht: | Die Zucht von Braunkopfsittichen gilt als nicht schwierig, die Befruchtungsrate
der Eier ist hoch. Während der Brutzeit sollte das Paar alleine gehalten
werden, da es aggressiv gegenüber anderen Vögeln reagieren kann.
Der Nistkasten sollte dickwandig sein und ab und zu kontrolliert werden,
da die Sittiche die Bodenplatte manchmal durchnagen können. Sollte
dies der Fall sein sollten in Nistkästen grundsätzlich eine zweite
Bodenplatte integriert sein. Baumstämme eignen sich sehr gut für
die Zucht. Nistkastenkontrollen sollten vorsichtig vorgenommen werden und
möglichst dann, wenn die Elternvögel sich gerade nicht im Kasten
befinden.
Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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