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Bergsittich, Weibchen |
Gelegentlich auch:
Olivgelber Sittich
Wiss.: Polytelis anthopeplus (Lear, 1831) Engl.: Regent Parrot, Rock Pebbler, Smoker Parrot NL: Regentparkiet Beschreibung: Länge: 40 cm
Männchen: gelb, Kopf und Nacken olivgelb, Rücken olivgrün, kleine Flügeldecken gelb, mittlere Flügeldecken rot, äußere Flügeldecken schwarz, Außenfahnen der Handschwingen dunkelblau, Unterfügeldecken und Bürzel gelb. Oberschwanzdecken bräunlichgelb, Schwanzoberseite schwarzblau, Schwanzunterseite gelb. Schnabel rot, Iris rotbraun, Beine grau. Weibchen: Kopf und Unterseite olivgrün, Schwanzfedern dunkel blaugrün Jungvögel: wie Weibchen. Die Jugendmauser beginnt mit ca. 6 Monaten. Volle Ausfärbung mit ca. 15 Monaten. |
| Name: | Herkunft unbekannt und unzutreffend, da Bergsittiche im Flachland leben. | ||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: | Prachtsittiche | ||||||||||||||||||||||||||
| Taxonomie: | Bergsittiche sind mit den Königssittichen und Rotflügelsittichen verwandt. | ||||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | P. a. anthopeplus, Bergsittich (Nominatform)
P. a. westralis, Westlicher Bergsittich (Western Rock Pebbler), ähnlich Nominatform, 38 cm, Kopf und Brust olivfarben |
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| Heimat: | Bergsittich: südöstliches Süd-Australien, südwestliches
Neusüdwales, West-Victoria
Westlicher Bergsittich: südliches West-Australien |
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| Lebensraum: | Im Osten Eukalyptuswald und Buschland, im Westen Wälder an Flussufern, Baumsavannen, Akazien-Buschland, Getreidefelder und Weideland | ||||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Bergsittich lebt paarweise und in kleinen Gruppen mit bis zu 20
Vögeln zusammen. In West-Australien gibt es Schwärme von über
100 Sittichen. Morgens und abends gehen sie auf Nahrungssuche, tagsüber
halten sie sich in Bäumen auf. Die Nahrung, die sie vorwiegend auf
dem Boden, aber auch auf Bäumen suchen, besteht hauptsächlich
aus Grassamen, Kräutersamen, Früchten, Beeren, Blüten, Blattknospen,
Grünfutter, Nüssen, Nektar und kleinen Insekten.
Ihr Flug ist geradlinig und sehr schnell und ähnelt dem der Nymphensittiche, sie sind sehr gute und wendige Flieger. Der Kontaktruf beim Flug ist ein langer hoher Ton. Ihre Kontaktlaute bestehen ansonsten aus Zwitschern. Brutzeit August bis Januar, manchmal auch bis Mai. Die Bruthöhle befindet sich meistens in Eukalyptusbäumen. Jedes Paar hat seine Bruthöhle, die zu jeder Brut wieder aufgesucht wird. Das Gelege, das aus 4-6 Eiern besteht, wird 21 Tage lang bebrütet. Nach ca. 6 Wochen fliegen die Jungvögel aus. Der Familienverband bleibt noch einige Wochen bestehen. |
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| Nahrung: | Großsittichfutter mit oder ohne Sonnenblumenkerne, auch mit Wildsamen
oder Grassamen angereichert, Obst,
Gemüse, Grünfutter, Beeren, gelegentlich Keimfutter
oder Quellfutter, gelegentlich
Eifutter oder alternatives tierisches Ersatzfutter, gelegentlich frische
(halb-) reife Maiskolben, frische Knabberzweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Haltung: |
Für die Käfighaltung ist der Bergsittich wegen seines großen
Flugbedürfnisses nicht geeignet.
Der Bergsittich ist ein friedlicher und relativ zutraulicher Sittiche. Er nagt vergleichsweise wenig, sollte aber stets frische Zweige Verfügung haben, diegerne benagt werden. Er lässt sich normalerweise gerne beregnen. Ansonsten sind es allgemein relativ ruhige, nicht sehr ruffreudige Sittiche, die vorwiegend morgens und abends rufen. Ihre Rufe sind allerdings laut und krächzend. Normalerweise lassen sie ein leiseres Zwitschern als Kontaktlaute vernehmen. Außerhalb der Brutzeit können sie mit anderen friedlichen Großsittichen und Papageien zusammengehalten werden. Bergsittiche werden vorwiegend von Züchtern und in Vogelparks gehalten, sind aber gelegentlich auch bei privaten Haltern zu finden. |
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| Lebenserwartung: | ca. 20-25 Jahre, gelegentlich mehr | ||||||||||||||||||||||||||
| Zucht: | Erstzucht 1165 in Australien, Erstzucht in Europa 1880 in Belgien.
Das Weibchen brütet fest und wird am Nesteingang vom Männchen
gefüttert. Es werden Nistkästen und Naturstammhöhlen angenommen.
In den ersten drei Wochen füttert das Weibchen die Jungvögel
alleine, danach beteiligt sich das Männchen an der Fütterung.
Um nach dem Ausfliegen der Jungvögel Unfälle in der Voliere zu
vermeiden, sollten mehr Zweige angebracht oder Schilfmatten aufgehängt
werden. So wird ein zu schneller geradeliniger Flug vermieden bzw. abgebremst.
Bei einer zweiten Brut sollten die Jungen der ersten Brut von den Eltern
getrennt werden.
Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Mischlinge: | mit Schildsittich, Princess of Wales-Sittich, Rotflügelsittich | ||||||||||||||||||||||||||
| Mutationen: | blau, pastell |
| Copyright © www.sittich-info.de
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