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Amboina-Königssittich, hier: Unterart Buru-Königssittich
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Wiss.: Alisterus
amboinensis (Linné, 1766)
Engl.: Amboina King Parrot, Amboina Red Parrot, Moluccan King Parrot , Island King Parrot, Red Parakeet NL: Ambon Koningsparkiet, Molukse Koningsparkiet Beschreibung: Länge: 35 cm
Männchen: Kopf und Unterseite rot, Oberrücken, Flügel grün, kleine Flügeldecken, Unterflügeldecken, Flügelbug und Oberschwanzdecken blau, Unterschwanzdecken schwarz mit roten Säumen. Schwanzfedern auf der Oberseite blau, auf der Unterseite dunkelgrau, äußere Schwanzfedern mit blassrosa Saum. Oberschnabel rot mit schwarzer Spitze, Unterschnabel schwarz, Augenring schwarz, Iris orange, Beine dunkelgrau. Weibchen: wie Männchen Jungvögel: ähnlich den Altvögeln, Oberrücken grün, äußere Schwanzfedern mit rosaroten Säumen, Schnabel rotbräunlich ohne Schwarz, Augenring weiß, Iris braun |
| Name: | Wissenschaftliche Bezeichnung alisterus:
der australische Ornithologe Gregory Macalister Mathews (1876-1949) widmete
diese Gattungsbezeichnung seinem Sohn Alister
amboina = geographisch: Ambon, Insel der südlichen Molukken (Indonesien) |
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| Gattung: | Königssittiche | ||||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | A. a. amboinensis, Amboina-Königssittich (Nominatform)
A. a. sulaensis, Sula-Königssittich, ähnlich Nominatform, 34 cm, mit variablem grünen Band über dem blauen Oberrücken, äußere Schwanzfedern ohne blassrosa Saum A. a. versicolor, Peleng-Königssittich, ähnlich Nominatform, 33 cm, Schwanzfedern ohne blassrosa Saum A. a. burunensis, Buru-Königssittich, ähnlich Nominatform, 36 cm, mit variablem grünen Band über dem blauen Oberrücken, Schnabel grauschwarz A. a. hypophomius, Halmahera-Königssittich, ähnlich Nominatform, 34 cm, Flügel blau, Schwanzfedern ohne blassrosa Saum A. a. dorsalis, Salawati-Königssittich, ähnlich der Nominatform, 33 cm, rotes Gefieder dunkler, Schwanzfedern ohne blassrosa Saum |
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| Heimat: | Amboina-Königssittich: Inseln Ambon und Seram der südlichen
Molukken (Indonesien)
Sula-Königssittich: Sula-Inseln (Indonesien) Peleng-Königssittich: Insel Peleng (Indonesien) Buru-Königssittich: Insel Buru der südlichen Molukken (Indonesien) Halmahera-Königssittich: Insel Halmahera der nördlichen Molukken (Indonesien) Salawati-Königssittich: westliches und nordwestliches Neuguinea |
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| Lebensraum: | Wälder, bis 1450 m ü. NN | ||||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Über die Lebensweise des Amboina-Königssittichs ist wenig
bekannt. Sie wurden einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen beobachtet.
Ihre Nahrung besteht aus hauptsächlich aus Samen, Früchten, Beeren
und Knospen. Ihr Flug ist geradlinig mit starken rhytmischen Flügelschlägen,
während des Fluges rufen sie gelegentlich.Ihre Rufe klingen schrill
und metallisch.
Brutzeit zwischen Februar und April. Sie brüten ihn Baumhöhlen. Es wurde ein Nest mit zwei Jungvögeln gefunden, weitere Brutdetails sind unbekannt. |
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| Nahrung: | Großsittichfutter mit wenigen Sonnenblumenkernen oder ohne Sonnenblumenkerne, ggf. mit Waldvogelfutter oder Wildsamen gemischt, ggf. mit Grassamen angereichert, Obst, Gemüse, Grünfutter, Beeren, gelegentlich Keimfutter, gelegentlich Eifutter oder alternatives tierisches Ersatzfutter, z.B. getrocknete Garnelen, frische Zweige mit Knospen | ||||||||||||||||||||||||||
| Haltung: |
Die Voliere sollte möglichst in der Nähe von Bäumen stehen und / oder bepflanzt sein, da die Königssittiche in ihrer Heimat Waldgebiete bewohnen. Der Amboina-Königssittich ist nicht ganz so robust wie viele andere
Sitticharten, deshalb sollte der Schutzraum beheizt werden können.
Sie sollten auch außerhalb der Brutzeit paarweise gehalten werden. Eine Vergesellschaftung mit anderen friedlichen Sitticharten ist aber möglich. In den Nachbarvolieren sollten keine weiteren Königssittiche gehalten werden. Männchen und Weibchen reagieren nicht selten aggressiv gegenüber dem Partner. Dies ist besonders bei Neuverpaarungen der Fall. Deshalb sollten sich nach Züchtererfahrungen die Paare möglichst schon in einer Gruppe von Jungvögeln finden. Die Aggressionen können gelegentlich lebensgefährlich werden, deshalb sollten ein Paar besonders während der Brutzeit gut beobachtet werden. Es kann auch zu Aggressionen zwischen Paaren kommen, die bereits einige Jahre zusammen waren und auch Junge großzogen. Deshalb benötigen diese Sittiche grundsätzlich eine möglichst große Voliere mit viel Platz zum Ausweichen. Auch der Schutzraum sollte bei Außenvolieren möglichst groß sein, um während der kalten Jahreszeit möglichst viel Platz und Ausweichmöglichkeiten bieten zu können. Amboina-Königssittiche werden so gut wie gar nicht von privat gehalten,
sondern vorwiegend bei Züchtern und in Vogelparks.
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| Zucht: | Die Zucht gilt wegen der Aggressionen als nicht ganz einfach.
Das Weibchen brütet alleine und wird vom Männchen gefüttert. Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Mischlinge: | mit Unterarten der eigenen Art, Rotflügelsittich | ||||||||||||||||||||||||||
| Mutationen: | keine |
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