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Alexandersittich: links Weibchen,
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Auch: Großer
Alexandersittich, zur besseren Unterscheidung vom Kleinen Alexandersittich
(Halsbandsittich)
Wiss.: Psittacula eupatria (Linné, 1766) Engl.: Alexandrine Parakeet, Alexandrine Ring-necked Parakeet, Greater Rose-ringed Parakeet, Great-billed Parakeet NL: Grote Alexanderparkiet Unterarten:
Beschreibung:
Männchen: Der wildfarbene Alexandersittich ist überwiegend grün gefärbt. Er besitzt ein schwarzes Halsband und ein rosafarbenes Nackenband. Zügel, Kinn und Kehle sind schwarz gefärbt. Brust- und Bauchgefieder sind hellgrün mit gelblichem Anflug. Unterrücken und Unterflügeldecken sind gelblichgrün, die Flügeldecken dunkelgrün. Der Schulterfleck ist rotbraun. Die Schwanzfederoberseite ist grünlich, die Schwanzfederunterseite gelb. Die beiden mittleren Schwanzfedern sind stark verlängert und am Ende spatelförmig. Der Schnabel ist rot, die Iris hellgelb und die Beine sind grau. Weibchen: Das schwarze Halsband und das rosa Nackenband fehlen ebenso wie die schwarzen Zügel. Die mittleren Schwanzfedern sind etwas kürzer als beim Männchen. Jungvögel: Sie ähneln den Weibchen,
die Iris ist dunkler und die Schwanzfedern sind kürzer. Nach 3 Jahren
sind die Jungvögel vollständig ausgefärbt.
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| Name: | Name nach Alexander dem Großen, König
von Makedonien und Gründer des griechischen Weltreiches. Angehörige
seiner Streitmacht sollen 327 v. Chr. die ersten Papageien (Alexandersittiche)
nach Europa gebracht haben.
Heute: Alexandersittich Die Bezeichnung "Großer Alexandersittich" diente früher zur Abgrenzung vom Halsbandsittich, auch "Kleiner Alexandersittich" genannt. |
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| Gattung: | Edelsittiche | ||||||||||||||||||||||||
| Unterarten: | Psittacula eupatria eupatria, Alexandersittich
(Nominatform)
Psittacula eupatria magnirostris, Andamanensittich. Er ähnelt dem Alexandersittich, ist mit 60 cm aber etwas größer. Das Nackenband ist breiter und der Schulterfleck ausgedehnter. Psittacula eupatria nipalensis, Nördlicher Alexandersittich. Er ähnelt dem Alexandersittich, ist mit 62 cm aber die größte Unterart und gleichzeitig auch die größte Edelsittichart. Hinterkopf und Wangen sind blau gefärbt, das Gefieder hat einen grauweißen Anflug und das Nackenband ist breiter als bei der Nominatform. Psittacula eupatria avensis, Birmesischer Alexandersittich. Auch er ähnelt der Nominatfgorm. Er unterscheidet sich lediglich durch den gelblichgrünen Hinterkopf und das Nackennband, das schmaler und weniger blau, dafür mehr rosa ist als bei der Nominatform. Psittacula eupatria siamensis, Laos-Alexandersittich. Er ist mit 56 cm etwas kleiner als der Alexandersittich, Hinterkopf und Nacken sind bläulich, der Kopf mehr gelblichgrün, und der Schulterfleck blasser. Einige Fachleute halten den Seychellen-Edelsittich für eine Unterart des Alexandersittichs. |
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| Heimat: | Alexandersittich: Sri Lanka, Süd-Indien
Nördlicher Alexandersittich: Ost-Afghanistan, West- und Ost-Pakistan, zentrales und nördliches Indien, Nepal, Bhutan, Assam Andamanensittich: Andamanen-Inseln Birmesischer Alexandersittich: Burma Laos-Alexandersittich: Vietnam, Kambodscha, Laos, Nord- und West-Thailand |
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| Lebensraum: | Der Alexandersittich bewohnt trockene und feuchte Laubwälder, Waldränder, Flüsse mit Baumbestand, Felder, Parks und Gärten. | ||||||||||||||||||||||||
| Freileben: | Der Alexandersittich lebt in kleinen Gruppen, bei ausreichend Nahrungsangebot
oder auch abends auf den Schlafbäumen sammeln sich auch größere
lautstarke Schwärme.
Am frühen Morgen brechen die einzelnen Gruppen wieder unter lautem Geschrei zur Nahrungssuche auf. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Früchten, Beeren, Getreide, Wildsamen, Blattknospen, Blüten und Nektar. Abhängig vom Nahrungsangebot kommt es, außer auf Sri Lanka, zu Wanderungen. Da sie auf Feldern und Obstplantagen große Schäden anrichten können werden sie lokal verfolgt. Brutzeit ist je nach Art im November / Dezember bis März / April,
auf Sri Lanka ab Mai. Alexandersittiche brüten in Höhlen in Baumstämmen
oder Ästen in möglichst großer Höhe, auch in alten
Spechthöhlen. Es können mehrere Paare in einem Baum brüten
(sogenannte Koloniebrut). Gelegentlich wird auch unter Dächern oder
in Mauerlöchern gebrütet.
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| Status: | Der Alexandersittich kommt lokal noch recht häufig vor, auf den Inseln ist der Bestand rückgängig. | ||||||||||||||||||||||||
| Haltung: |
Der Große Alexandersittich ist aufgrund seiner Größe
nicht für die Käfighaltung oder die Haltung in kleinen Volieren
geeignet.
Das Nachahmungstalent ist eher bescheiden. Es sind allgemein zutrauliche Sittiche, die gerne baden nagen. Für ihr Nagebedürfnis sollten immer frische Nagezweige und Naturstämme immer zur Verfügung stehen sollten. Außenvolieren sollten aus Metall und das Gitter doppelt verdrahtet sein, auch zum Schutz vor Katzen. Sie vertragen sich normalerweise nicht mit anderen Sitticharten. Sie eignen sich wegen ihrer Größe und ihrer Eigenschaften (z.B. Lautstärke, Nagen) nicht für die Wohnungshaltung und nur sehr bedingt für die private Haltung im Haus. Sie sind für Anfänger in der Sittichhaltung eher wenig geeignet. Alexandersittiche werden in Deutschland von privaten Haltern selten gehalten, man findet sie eher bei Züchtern und in Vogelparks. |
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| Lebenserwartung: | Laut verschiedenen Züchtern ca. 20-25 Jahre, bis ca. 30 Jahre | ||||||||||||||||||||||||
| Nahrung: | Großsittichfutter, auch mit Wildsamen oder Grassamen angereichert,
viel
Obst, Grünfutter, Gemüse, Beeren, etwas Mais, Keimfutter,
Kolbenhirse, gelegentlich Eifutter
oder alternatives tierisches Ersatzfutter, z.B. getrocknete Garnelen, frische
Zweige
Mehr Informationen zur abwechslungsreichen Ernährung von Sittichen finden Sie in der Rubrik Ernährung. |
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| Zucht: | Welterstzucht 1884 in Dänemark.
Während der Brutzeit muss das Paar alleine gehalten werden.
Daten (durchschnittliche Erfahrungswerte von
Züchtern):
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| Mischlinge: | mit Halsbandsittich und
Chinasittich
Hinweis: Wer seinem Alexandersittich einen Sittichpartner dazusetzen möchte sollte keinen artfremden Sittich dazusetzen. Der Große Alexandersittich und der Kleine Alexandersittich (= Halsbandsittich) sind zwei unterschiedliche Arten, die nicht miteinander vergesellschaftet bzw. verpaart werden sollten. Die Rubrik "Mischlinge" beschreibt lediglich, welche Mischlinge bereits aufgetreten sind, ob beabsichtigt oder nicht. Es ist keine Empfehlung! |
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| Mutationen: | Lutino, Blau (Nackenband und Schulterfleck sind hier weiß), Dunkelgrün, Graugrün, Albino (Nackenband und Schulterfleck fehlen) | ||||||||||||||||||||||||
| Buchtipp: |
Diese und weitere Literaturempfehlungen finden Sie auch in der Literaturliste. |
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