| Vorkommen:
Alle Sitiche Mögliche Symptome:
Mögliche Ursachen:
Therapie:
Der Tierarzt kann das Auge kann entweder mit Spülungen, Antibiotika und Vitaminen (besonders Vitamin A, dem "Zellschutzvitamin") behandeln. In manchen Fällen muss er den Sittich operieren odr sogar das Auge entfernen. Das Leben mit nur einem Auge ist für einen Vogel durchaus noch lebenswert, da er sich normalerweise auch mit einem Auge gut zurechtfindet. Dies ist also kein Grund, den Sittich zu erlösen. Es gibt selbst viele beidseitig blinde Sittiche, die sich trotzdem an ihre Umgebung gewöhnt haben und ein schönes Leben führen. Erfahrenere Halter können Fremdkörper durch vorsichtiges Auswaschen mit einem weichen Tuch und lauwarmen Wasser als erste Hilfe selbst entfernen. Trotzdem ist es empfehlenswert den Tierarzt aufzusuchen, um sicherzugehen, dass alle Fremdkörperteile entfernt wurden und das Auge ansonsten in Ordnung ist. Wenn das Auge bereits leicht entzündet ist kann der Tierarzt bei Bedarf ein leichtes Medikament verabreichen. Zu Hause sollten Sie auf eine größtmögliche Hygiene achten. Reinigen Sie die Gitterstäbe und Sitzgelegenheiten, weil Vögel ihre Augen dort bei Problemen gerne daran reiben. Außerdem können Sie bei Bedarf das Immunsystem zu unterstützen. Immunstimulierende Mittel sind beispielsweise Vitamine, Mineralstoffe, Propolis (das Kittharz der Bienen, welches u.a. antibiotische und antimykotische Eigenschaften hat, also gegen viele Bakterien und verschiedene Pilzarten wirkt), UV-Licht, ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit, Vermeidung von Stress. Sind Angriffe anderer Sittiche die Ursache, sollten Sie diese wenigstens
bis zur Heilung auseinandersetzen. Überlegen Sie, was die Ursache
des Angriffs gewesen sein kann und passen Sie Ihre Haltungsbedingungen
eventuell an (z.B. größere Voliere, mehr Freiflug,
mehr Ausweichmöglichkeiten, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten,
...). Wenn die Sittiche sich gar nicht verstehen und regelmäßig
angreifen sollten Sie sie vielleicht auch ganz trennen.
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