Schilddrüsentumor und Schilddrüsenzyste beim Sittich

 
Die Schilddrüse befindet sich in der Nähe der großen Halsgefäße, neben der Luftröhre. Sie reguliert den Stoffwechsel, u.a. die Fettverbrennung und Körperwachstum und beeinflusst die Mauser.

 

Vorkommen:
Alle Sittiche
 
 

Mögliche Symptome:
Normalerweise sind Atemnot sowie piepsende und pfeifende Atemgeräusche eines der wenigen Symptome bei einem Schilddrüsentumor. Eine Vergrößerung der Schilddrüse kann erst festgestellt werden, wenn der Tumor bereits sehr stark vergrößert ist.

Schilddrüsenzysten dagegen sind meist recht gut zu ertasten, da Schwellungen im Brustbereich entstehen. Auch hier können Atemnot und piepsende oder pfeifende Atemgeräusche auftreten.
 
 

Mögliche Ursachen:
Unkontrolliert wachsende Schilddrüsenzellen sind Ursache eines Schilddrüsentumors. Die vergrößerte Schilddrüse engt die Luftröhre und das Stimmorgan (Syrinx) ein, wodurch die Atemgeräusche entstehen.

Eine Zyste ist eine gutartige Gewebeveränderung, es handelt sich um einen flüssigkeitsgefüllten Hohlraum im Gewebe.
 
 

Diagnose:
Anhand der Symptome und durch Ertasten kann häufig eine Diagnose oder zumindest eine erste Verdachtsdiagnose erstellt werden. Bei Bedarf kann ein Röntgenbild genaueren Aufschluss geben.
 
 

Differentialdiagnose:
Eine einfache Schilddrüsenvergrößerung durch Jodmangel muss ausgeschlossen werden!
 
 

Therapie:
Ein Fachtierarzt sollte abklären, ob es sich um einen Tumor oder eine andere Erkrankung der Schilddrüse handelt. 

Ein Tumor an der Schilddrüse ist schulmedizinisch leider nicht behandelbar. Er kann nicht herausoperiert werden.

Eine Schilddrüsenzyste kann punktiert werden. Eventuell sind mehrere Punktionen notwendig.
 
 

Alternative Medizin:
Homöopathisch stehen für Tumoren verschiedene Mittel zur Verfügung.

Im Internet wurde in den letzten Jahren viel über Tarantula Cubensis ("Nachfolger" von Theranekron, das vom deutschen Markt genommen wurde) berichtet. Es handelt sich um homöopathisch aufbereitetes Spinnengift (Tarantelgift). Dadurch wird der Tumor im Erfolgsfall zur Einkapselung gebracht, sein Wachstum wird dadurch gestört, so dass das Tumorwachstum deutlich verlangsamt oder sogar zum Stillstand gebracht wird. Es soll sogar vorkommen, dass der Tumor sich zurückbildet oder ganz verschwindet. Letztere Fälle sind mir persönlich allerdings noch nicht bekannt.
Je früher die Therapie begonnen wird, desto erfolgsversprechender ist sie. Leider habe ich persönlich bislang mehr Erfolge in der Tumorbehandlung von Säugetieren beobachtet als bei der von Vögeln.

Es gibt außerdem verschiedene homöopathische Einzelmittel oder Komplexmittel (am bekanntesten sind wohl die Komplexmittel der Firma Heel, bei denen es sich genaugenommen nicht um reine Homöopathie, sondern Homotoxikologie handelt), die den Tumor beeinflussen können.

Sprechen Sie mit Ihrem Fachtierarzt oder einem Tierheilpraktiker über eine alternative Therapie. 

Geben Sie hömöopathische Mittel möglichst in Keramik- oder Plastiknäpfen. Es ist ein unter Heilpraktikern umstrittenes Thema und meines Wissens ist nichts erforscht und bewiesen, aber einige Fachleute sind der Ansicht, dass Metall (z.B. Edelstahlmäpfe) die Wirkung von homöopathischen Mitteln vermindert oder sogar ganz zunichte macht.
 
 
 
Seiten-Adresse: http://www.sittich-info.de/medizin/tumor/schilddruesentumor.html


Copyright © www.sittich-info.de
Bitte beachten Sie: Sämtliche Inhalte auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Die Übernahme von Bildern, Texten oder Textauszügen (auch leicht verändert) ist ohne vorherige Genehmigung und gut sichtbarem Verlinken der Quelle nicht gestattet. Text- und Bilddiebstahl werden rechtlich verfolgt.


 
  zur Liste der Krankheiten