´ Sinusitis beim Wellensittich, Nymphensittich, Sittich, Schwellung hinter der Nasenöffnung, Augen, geschwollen, Ursachen, Behandlung, Therapie, Hilfe, Heilung

Sinusitis

Als Sinus infraorbitalis werden die neben jeder Nasenhöhle liegenden Hohlräume bezeichnet. Sie ziehen sich bis zu den Augäpfeln hin und sind mit den Nasenhöhlen verbunden.

Vorkommen:
Alle Sittiche.
 

Symptome:
Ein- oder beidseitige Schwellung hinter der Nasenöffnung, die sich bis zu den Augen hinziehen kann. Häufig Nasen- und Augenausfluß. Die Augen werden geschlossen gehalten, manchmal Zuquellen der Augen. Oft kann man Kopfschütteln, Niesen, Reiben des Kopfes an Stangen oder Käfiggitter beobachten. Bei sehr schweren Fällen ist die Verdrängung des Augapfels auf der betroffenen Seite möglich.
 

Ursache:
Schädigung der Schleimhäute durch Bakterien oder Pilze, die Entzündungen hervorrufen. Die Schädigung von Schleimhäuten und das Eindringen der Krankheitserreger wird durch Vitamin-A-Mangel begünstigt.
 

Diagnose:
Anhand des klinischen Bildes.
 

Therapie:
Ein Sittich mit den oben beschriebenen Symptomen sollte zum Tierarzt gebracht werden. Flüssiges Sekret kann mit einer Kanüle abgesaugt werden, eingedicktes Sekret wird mit einem scharfen kleinen Löffel entfernt und mit medizinisichen Lösungen gespült. Diese Spülungen müssen mehrmals wiederholt werden. Zusätzlich werden Antibiotika und Vitamin A gegeben.
Wärme und vitaminreiches Futter unterstützen den Heilungsprozeß.
Sollte sich trotzdem erneut Sekret bilden (Kontrolluntersuchungen), reichen Medikamente zum Abstoßen des Sekrets aus.
Homöopathisch kann Euphorbium compositum (Nasentropfen, Dosierkopf an das jeweilige Nasenloch legen) angewendet werden.