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Vorkommen:
Alle Sittiche.
Symptome:
Ein- oder beidseitige Schwellung hinter der Nasenöffnung, die
sich bis zu den Augen hinziehen kann. Häufig Nasen- und Augenausfluß.
Die Augen werden geschlossen gehalten, manchmal Zuquellen der Augen. Oft
kann man Kopfschütteln, Niesen, Reiben des Kopfes an Stangen oder
Käfiggitter beobachten. Bei sehr schweren Fällen ist die Verdrängung
des Augapfels auf der betroffenen Seite möglich.
Ursache:
Schädigung der Schleimhäute durch Bakterien oder Pilze, die
Entzündungen hervorrufen. Die Schädigung von Schleimhäuten
und das Eindringen der Krankheitserreger wird durch Vitamin-A-Mangel begünstigt.
Diagnose:
Anhand des klinischen Bildes.
Therapie:
Ein Sittich mit den oben beschriebenen Symptomen sollte zum Tierarzt
gebracht werden. Flüssiges Sekret kann mit einer Kanüle abgesaugt
werden, eingedicktes Sekret wird mit einem scharfen kleinen Löffel
entfernt und mit medizinisichen Lösungen gespült. Diese Spülungen
müssen mehrmals wiederholt werden. Zusätzlich werden Antibiotika
und Vitamin A gegeben.
Wärme und vitaminreiches Futter unterstützen den Heilungsprozeß.
Sollte sich trotzdem erneut Sekret bilden (Kontrolluntersuchungen),
reichen Medikamente zum Abstoßen des Sekrets aus.
Homöopathisch kann Euphorbium compositum (Nasentropfen,
Dosierkopf an das jeweilige Nasenloch legen) angewendet werden.