Ernährung bei Nierenproblemen und Gicht

 
Bei Vorliegen einer Nierenerkrankung ist es wichtig eiweißarmes Futter zu geben.
 

Das darf gegeben werden:


Die TiHo Hannover, Zier- und Wildvogelklinik hat ein Schreiben herausgegeben, in dem angegeben wird, dass Tyrode Lösung hier im 6wöchigen Wechsel mit Wernarzer Wasser bis zur Besserung der Symptomatik gegeben wird. Diese Therapie kann mehrere Monate dauern. Bei Besserung der Beschwerden wird ein natriumarmes stilles Mineralwasser gegeben.
Hier finden Sie Informationen über die Tyrode Lösung.
 
 

Das sollte nicht gegeben werden:

  • proteinreiche Saaten (z.B. Mungbohnen, siehe auch Körnerliste) sollten reduziert bzw. nicht gegeben werden
  • Eifutter
  • Amynin® (Leberschutzmittel) - die Fachleute sind sich bis heute nicht einig, ob die enthaltenen Aminosäuren eine negative Wirkung auf die kranken Nieren haben oder nicht, deshalb sollte es bei Nierenproblemen vorsichtshalber nicht gegeben werden
  • Kräcker
  • Bisquits
  • Quark, Joghurt
  • Futterinsekten
  • getrocknete oder gefrorene Ameiseneier
  • menschliches Essen (z.B. salzhaltige Nahrungsmittel wie Salzstangen, Chips usw., aber auch Schokolade, fettreiches oder gewürztes Essen usw.) darf auf keinen Fall, auch nicht ausnahmsweise, gegeben werden!! Dieses Essen darf übrigens auch gesunden Sittichen nicht gegeben werden, sonst kann es über kurz oder lang unter anderem zu Nierenschädigungen kommen!

Pflanzliche Mittel

  • Nierentee (Apotheke, der Tee sollte zur Hälfte mit Wasser verdünnt werden und kann mit etwas Traubenzucker gesüßt werden)
  • Phytorenal-F® (Tierarzt, Klinik)

ODER Homöopathische Mittel

  • fallabhängig
Auch wenn in Zusammenhang Nierenproblemen meistens homöopathische Mittel wie z.B. Berberis, Solidago oder Flor de Piedra genannt werden, die im Prinzip geeignet wären, hängt es von Fall zu Fall ab, ob man z.B. noch ein weiteres Mittel dazugibt oder eines der Mittel weglassen kann, also wie man im vorliegenden Fall am besten ganzheitlich behandelt. Deshalb ist es in diesem Fall empfehlenswert den Rat eines Tierheilpraktikers einzuholen.
 


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