| Ich habe zwei Ziegensittiche. Olli, der Hahn, macht uns mit seinen
ständigen Fortschritten, bei der Zähmung, immer mehr Freude!
Flecki, die Henne, hat sich zwar schon immer zurück gehalten und ist auch bis heute noch nicht zahm, aber wir üben weiter fleißig mit ihr. Aber egal ob zahm, oder nicht zahm, sie macht uns trotzdem genauso viel Freude, wie Olli! Ich füttere die beiden immer zur selben Zeit abends. Und dann habe ich mich jeden Abend, aber intensiv erst seit Februar/März mit der Futterschale an die Voliere gesetzt. Und in kleinen Schritten angefangen. Erst die Schale so gehalten, dass sie, ohne Kontakt mit mir zu haben, daraus fressen können.
Als er dann ohne zu zögern immer an die Schale gekommen ist, habe
ich diese so gehalten, dass er vorher auf die Hand kommen musste, um ans
Futter heran zu kommen. Also die Schale mit meinen Händen "eingerahmt".
Als er auch das ohne zu zögern gemacht hat, habe ich Futter nur noch aus der Hand gegeben. Also eine Hand hingehalten, mit Futter darin und diese so gehalten, dass er drauf springen mußte, um fressen zu können.
Erstmal gucken, ob da wirklich Futter drin ist und die Hand nicht beisst!
;-)
Ok, alles in Ordnung, auf ans fressen! :-)
Irgendwann hat er auch diesen Schritt ohne zu zögern gemacht und seit dem sind wir sogar schon so weit, dass er auch nur einen einzelnen Sonnenblumenkern aus den Fingern nimmt und man neben ihm arbeiten kann (beim Futter machen, Möhren schnipseln zbs.), ohne das er weg fliegt. Ich denke, die festen Zeiten, an denen wir immer geübt haben, hat positiv dazu beigetragen, dass er zahm geworden ist. Und das Flecki so gerne brütet und damit immer in regelmäßigen Abständen im Kasten saß. Denn besonders zu den Zeiten ließ sich unser Olli dazu herab, wieder mit mir zu trainieren. Diese Zeit habe ich dann intensiv genutzt und als Flecki dann fertig war, waren wir immer schon einen Schritt weiter und er kam auch, trotz Fleckis Anwesenheit zu mir. :-)
© Lydia Duve (05/05) |