Bedeutung der Luftfeuchtigkeit
Die Mehrzahl der Halter unterschätzt die Bedeutung der Luftfeuchtigkeit
in der Sittichhaltung. Dabei wirkt sich eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit
negativ auf Sittiche aus:
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Haut und Schleimhäute können austrocknen, wodurch diese empfindlich
gegenüber Krankheitserregern in der Umgebung werden. Zu trockene Luft
wird von Fachleuten als mitverantwortlich für die Erkrankung an Aspergillose
angesehen! Deshalb betrifft diese Erkrankung vor allem Papageien, da diese
häufig eine noch höhere Luftfeuchtigkeit benötigen als Sittiche.
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Es gibt häufiger Probleme bei der Mauser, das Gefieder wächst
schlechter nach
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Das Immunsystem wird anfälliger gegenüber Erkältung
und anderen Krankheiten
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Bei der Brut: Die Austrocknung der Schleimhäute kann eine Legenot
begünstigen. Außerdem kann sich eventuell die Embryonensterblichkeit
im Ei erhöhen, besonders bei Sitticharten, in deren natürlichem
Lebensraum die Luftfeuchtigkeit hoch ist.
Doch wie hoch sollte die Luftfeuchtigkeit bei Sittichen sein? Sie
sollte bei ca. 45-60% liegen, je nach Sittichart bzw. deren natürlichen
Lebensräumen. Australischen Sittichen reicht eine Luftfeuchtigkeit
von 45-55% normalerweise aus, eine zu hohe Luftfeuchtigkeit (über
ca. 70%) kann das Wohlbefinden sogar beeinträchtigen.
Besonders im Winter während der Heizperiode kommt es schnell zum
Absinken der Luftfeuchtigkeit, bis zu unter 30%!
Nur wenige Halter sind sich bewusst, dass zu trockene Luft auch für
den Menschen schlecht ist. Sie begünstigt ebenfalls Erkältungen
und andere Erkrankungen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit tut also nicht nur
unseren Vögeln gut, sondern auch uns selbst.
Wie kann die Luftfeuchtigkeit erhöht werden?
Klassische Mittel sind das Aufhängen feuchter Handtücher
und regelmäßiges Lüften. Lüften hilft im Winter allerdings
oft wenig, da die Luft draußen ebenfalls sehr trocken ist. Das liegt
daran, dass kalte Luft nur sehr wenig Luftfeuchtigkeit aufnehmen kann.
Je wärmer die Luft ist desto mehr Wasser kann sie aufnehmen.
Auch das Beduschen der Sittiche, die das Duschen mögen, kann die
Luftfeuchtigkeit zeitweise erhöhen und ist gut für das Gefieder.
Sittiche sollten immer die Gelegenheit haben zu baden. Reicht dies alles
nicht aus oder möchte man nicht ständig feuchte Wäsche aufhängen
empfiehlt sich der Einsatz eines Luftbefeuchters.
Kontrolle der Luftfeuchtigkeit
Die Luftfeuchtigkeit wird mit einem Feuchtigkeitsmessgerät, einem
sogenannten Hygrometer, gemessen, das es im
Fachhandel oder im Internet gibt. Damit wissen Sie immer, wie hoch die
Luftfeuchtigkeit im jeweiligen Raum gerade ist. |
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