| Manche Halter haben bei dem Versuch, Keimfutter herzustellen, Probleme.
Das Keimfutter wird jedesmal schlecht. Was wird falsch gemacht?
Folgende Punkte sind bei der Herstellung von Keimfutter zu beachten:
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Keimfutterqualität:
überprüfen Sie bei ständigen Problemen die Qualität
bzw. wechseln Sie das Keimfutter ggf. Es darf nicht abgelagert / alt sein.
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Lagerung: Keimfutter sollte kühl und
trocken gelagert werden
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Hygiene: achten Sie auf Sauberkeit bei der
Herstellung und reinigen Sie das Glas oder den Keimautomaten nach der Benutzung
gründlich. Sollte das Keimfutter schlecht geworden sein empfiehlt
sich eine anschließende Desinfektion.
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Temperatur: Die Temperatur sollte nicht zu
kühl sein, da sich das Keimen dann verzögert, und nicht zu warm,
da das Keimfutter dann schnell umkippt. Im Sommer bei heißen Temperaturen
sollte man gegebenenfalls auf das Keimen verzichten oder nur Quellfutter
herstellen, dass nicht so lange gewässert werden muss.
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Zeit: lassen Sie nicht zu lange keimen. Es
reicht, wenn die Keime gut zu sehen sind, sie sollten nicht besonders lang
werden. Die notwendige Zeit hängt auch von der Temperatur ab. Bei
Zimmertemperatur benötigen die Saaten ca. 1-2 Tage, um "servierfertig"
zu sein.
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Menge: es sollten nicht zu viele Samen auf
einmal verwendet werden, es sollte also nur eine dünne Schicht Samen
mit ausreichend Abstand zueinander vorhanden sein. Die Samen brauchen ausreichend
Luft, um sich gut entwickeln zu können.
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Wässern: es hat sich bei mir bewährt,
2 mal täglich Wasser durch den Keimautomaten laufen zu lassen.
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Kontrolle: kontrollieren Sie, ob es sich wirklich
um Schimmel oder um weiße Wurzelhärchen handelt, die häufig
mit Schimmel verwechselt werden.
Rechts auf dem Foto sehen Sie einen Keimling, der im Keimfutter
auf den ersten Blick wie Schimmel aussieht. Bei näherer Betrachtung
(auf dem Foto vergrößert) kann man erkennen, dass es sich nur
um feine Wurzelhärchen handelt. Das Keimfutter riecht in solchen Fällen
auch frisch und nicht schimmelig.
Schlechtes Keimfutter darf niemals verfüttert werden! Wenn Sie
Schimmel entdecken entsorgen Sie das gesamte gekeimte Futter, nicht nur
die schimmeligen Ecken, denn dann ist das ganze Futter verdorben. Die Gabe
von schlechtem Keimfutter ist aufgrund der Pilze und ihrer Gifte sehr ungesund für Sittiche
und kann zu Krankheiten führen. |
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