Die Herstellung von Keimfutter mit einem Keimautomat ist einfach und bequem.
Der Keimautomat besteht aus 5 Schalen, 3 Keimschalen, einer Auffangschale und einer oberen Schale. Das Keimfutter wird in die drei Keimschalen verteilt. Sie sollten darauf achten nicht zu viel Keimfutter hineinzugeben, da die Körner beim Quellen größer werden und nicht genug Sauerstoff bekommen. Dies führt meiner Erfahrung nach zu einer schnelleren Schimmelbildung. Die drei Keimschalen werden übereinander auf die Auffangschale gestellt und zwar so, dass die Ablauföffnungen möglichst gegenüber liegen, zumindest aber versetzt (siehe Foto) und nicht genau übereinander. So kann sich das durchlaufende Wasser in der Schale besser verteilen. Darauf kommt noch die erste Schale, die bis ca. 1-2 cm unter den Rand mit Wasser gefüllt wird. Das Wasser fließt nun durch alle Schalen bis in die Auffangschale. Der Keimautomat sollte an eine helle Stelle bei Zimmertemperatur (also nicht zu dunkel und nicht direkt in die Sonne) gestellt werden. Sie sollten das Wasser alle paar Stunden (ca. 2 mal täglich) erneuern, also das Wasser aus der Auffangschale entfernen und neues Wasser durch alle Schalen durchlaufen lassen.
Bitte achten Sie darauf, dass das Keimfutter nicht schlecht riecht oder sogar sichtbar schimmelt. In diesem Fall müssen Sie das Futter vollständig entsorgen. Der Keimautomat muss vor der Wiederverwendung sorgfältig gereinigt
werden, siehe auch ("Keimfutter
für Sittiche", Punkt 5).
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